News-Blog

19.08.2013 20:31

Ipsheim lädt bereits zum 34. Mal zum traditionellen Weinfest ein

Die Vorbereitungen zum Ipsheimer Weinfest - dem letzten in der Weinfestsaison - laufen bereits wieder auf Hochtouren.

Auch in diesem Jahr lockt es von Freitag, dem 6. bis Sonntag, dem 8. September 2013 alle Weinfreunde mit Weinspezialitäten sowie musikalischen und kulinarischen Spezialitäten ins Festzelt am Ipsheimer Sportplatz.

Zum Auftakt am Freitag spielt unter dem Motto „Wine on the Rock“ die fränkische Party-Band „würzbuam“ auf, die garantiert alle, egal ob jung oder jung geblieben, begeistern werden. Ganz getreu ihrem Band-Slogan „mehr Party geht nicht!“

Die offizielle Eröffnung des Weinfestes nimmt am Samstag um 20.00 Uhr die Ipsheimer Weinkönigin Jessica Lamertz vor. An diesem Abend werden die Ipsheimer Winzer ihre Gäste vor allem mit Weinen des aktuellen Jahrgangs 2012 bewirten.

In der „Weinbar“ erwartet die Gäste darüber hinaus eine Auswahl exzellenter Kabinett- und Spätleseweine sowie Winzer-Secco – natürlich von unseren ipsheimer Winzern.

Die musikalische Umrahmung übernehmen in diesem Jahr, nach zweijähriger Pause, wieder “Die Vagabunden“ aus Bergrheinfeld, die den Gästen sicher kräftig einheizen und für eine tolle Stimmung sorgen werden.

Am Sonntag, den 8. September bieten wir erstmals ab 12.00 Uhr warmen Mittagstisch im Festzelt, bevor ab 14.00 Uhr die Weinfreunde bei Wein, Kaffee und Kuchen durch den  konzertant und stimmungsvoll bis in die Abendstunden hinein unterhalten werden.

19.08.2013 20:25

Frohen Herzens genießen!

Unter diesem Motto lädt der Weinbauverein Ipsheim e.V. zum traditionellen „Ipsheimer-Wein-Wander-Tag“ ein.

Dieser wurde vor 18 Jahren ins Leben gerufen und erfreut sich seither größter Beliebtheit.

In diesem Jahr findet das Original der fränkischen WeinWander-Events am Sonntag, dem 1. September statt. Sechs Winzer mit ihren Teams sowie der Weinbauverein bauen entlang der gut ausgebauten Weinbergswege sogenannte „Weinnester“ auf, in denen die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten und erlesenen Weinen aus der Ipsheimer Rebanlage verwöhnt werden.

Auf den Wanderungen durch die Weinberge kann man sich aktuell über den Vegetationszustand der Rebstöcke und der Trauben informieren, ebenso die umfassende Biodiversität kennen lernen und dabei das herrliche Panorama der Windsheimer Bucht genießen.

In den insgesamt 7 Weinnestern können sich die Wanderer auch in diesem Jahr wieder auf eine Reihe von Attraktionen freuen: von Silvaner-Eis bis Weincocktail, von Strohballenhüpfburg bis Traubensaftpresse ist für alle etwas dabei, so dass Jung und Alt auf ihre Kosten kommen. Und wenn der Traumsommer anhält, sind wir uns sicher, dass der achtzehnte Wein-Wander-Tag erneut ein echter Höhepunkt werden wird.

11.05.2013 15:24

Besser hätte der Weinbauverein Ipsheim sein mittlerweile siebtes „Frühlingserwachen“ nicht terminieren können: nach ungewöhnlich langen und trüben Winter lachte die Frühlingssonne und lies das Thermometer erstmals über die 20 ° Marke klettern. Und so strömten knapp 300 interessierte Weinliebhaber in den historischen Kastenbau der Weinbaugemeinde, um den aus dem letzten Jahr eingefangenen Sonnenschein zu verkosten, wie Vereinsvorsitzender Rudolf Fähnlein es ausdrückte.

MdB Christian Schmidt bei der Jungweinprobe in IpsheimAuch einige Politprominenz, angefangen von Bürgermeister Frank Müller, über den stellvertretenden Landrat Helmut Weiß, Bezirksrat Marko Kistner, MdL Hans Herold bis hin zu MdB Christian Schmidt hatte sich wieder unter die Gäste gemischt. Rudolf Fähnlein nutzte dann auch die Gelegenheit, um politische Unterstützung einzufordern. Denn die Liberalisierungstendenzen der EU erfassen inzwischen auch den Wein, und insbesondere der Plan, die Pflanzrechtsregelung 2018 ersatzlos auslaufen zu lassen stößt den Weinbauern sauer auf. Chritian Schmidt lies sich nicht lange bitten, und sagte in seinem Grußwort zu, sich für die Belange der Winzer einzusetzen.

Doch im Mittelpunkt standen natürlich die Weine des Jahrgangs 2012, die Rudolf Fähnlein nach einer ersten Probe als leicht, belebend und richtig knackig bezeichnete. Impression von der Jungweinprobe 2013Es sind die Natur, das Klima, der Vegetationsverlauf, die Niederschlagsverteilung und viele natürliche, wie auch persönliche Einflüsse der Winzerhand, welche den Wein sich als hochsensibles Naturprodukt jedes Jahr von Weinbaubetrieb zu Weinbaubetrieb etwas anders im Glase präsentieren lassen. Dabei bietet die Großlage Ipsheimer Burgberg bzw. die Einzellage Ipsheimer Burg Hoheneck authentische, sortentypische und naturnah ausgebaute Weine. Insgesamt konnten 35 Weißweine, 7 Rotlings, 15 Rotweine sowie 6 Secco verprobt werden. Eine tolle Palette, die insbesondere durch ihre Vielfalt besticht, wie Ipsheims Weinkönigin Jessica Lamertz meinte. Sie freute sich darauf, sich durch die Jungweinprobe so komprimiert und übersichtlich einen Überblick darüber zu verschaffen, was im letzten Jahr in den Ipsheimr Weinbergen heranwuchs, gehegt und gepflegt wurde, und schließlich in den Kellern veredelt wurde.

Erlöse werden zur Orgelrenovierung gespendetIn ihrer Begrüßungsrede ging sie besonders auf die Rebsorte Müller-Thurgau ein, die in diesem Jahr auf 100 Jahre in Franken zurück blicken kann und mit ca. 55.000 Rebstöcken die am weitesten verbreitete Rebsorte in der Marktgemeinde Ipsheim ist. Der Name geht auf Professor Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau zurück. Er kreuzte bereits 1882 im hessischen Geisenheim den traditionellen Silvaner mit der „Königlichen Magdalenentraube“, einer Gutedel-Rebe. Er nannte seine neue Züchtung zunächst einfach „Nummer 58“ und nahm sie mit zurück in die Schweiz. Erst 1913 brachte der damalige Landesinspektor für Weinbau in Bayern, Dr. August Dern, die Rebe nach Franken und ließ diese in Sendelbach bei Lohr pflanzen. Von hier aus trat diese Rebsorte ihren Siegszug durch Franken, ja durch ganz Deutschland an.

Die beteiligten Winzer – Weingut Herbert Düll, Weinbau Michael Heindel, Weingut Thomas Kreiselmeyer, Weingut Schürmer, Weinbau Karl Riedel sowie Weinbau Norbert Tyrach – stellten die Weine zur Verkostung wieder kostenlos bereit, und hatten beschlossen den Erlös der Jungweinprobe dieses Jahr für die Renovierung der Ipsheimer Kirchenorgel zu spenden. Darüber freute sich besonders Pfarrer Cunradi, der ebenfalls anwesend war und sich vorab schon mit einem „vergelt‘s Gott“ bedankte. Passend zum Ipsheimer Krichweihfest konnte so ein Scheck über 1.000 € an Matthias Cunradi überreicht werden, der dafür eine Orgelpfeife den Winzern widmen will.

Unterstützt wurde die Jungweinprobe auch heuer wieder von der Bäckerei und Konditorei Merkel, welche das Brot und Gebäck „für zwischendurch“ kostenlos zur Verfügung stellte. Und für kleine Wachmacher sorgte Familie Eckart mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen.

01.04.2013 13:52

IPSHEIM - Der Baum für Frankens Weinberge 2013 ist die Mirabelle. Sie fand in den Ipsheimer Weinbergen einen repräsentativen Platz unmittelbar neben dem Bewirtungshaus und mit „Burgblick“ versehen.Mit einem Silvaner wird die junge Mirabelle von Ipsheims Weinkönigin Jessica Lamertz begossen. Von rechts waren dabei: Zweiter Vorstand Reinhard Eber, Bürgermeister Frank Müller, Vorstandsmitglied Robert Wunschel und Weinbauvorstand Rudolf Fähnlein

Ipsheims Weinkönigin Jessica Lamertz begoss den neu gepflanzten Baum mit ihrem „Königinnenwein“, einem 2012er Silvaner, damit er viel Frucht bringen möge, so die Ipsheimer Weinhoheit.

Gepflanzt wurde er vom zweiten Vorstand Reinhard Eber und dem Vorstandsmitglied Robert Wunschel. Mit dabei waren Bürgermeister Frank Müller und Weinbauvereinsvorsitzender Rudolf Fähnlein.

Der Mirabellen-Baum erreicht eine Höhe von rund vier Metern und blüht in kleinen weißen Büscheln. Die kleinen runden Früchte eignen sich sowohl zum Essen, als auch für Hochprozentiges.

Ausgewählt wurde die Mirabelle für die Weinberge in Franken vom Amt für ländliche Entwicklung und dem Arbeitskreis „Franken-Wein, Schöner, Land“.

<< 1 | 2 | 3 | 4 | 5 >>